Sie sind auf meiner persönlichen Webseite gelandet. Hier werde ich über Themen rund um Linux, Software und Literatur schreiben. Feedback ist durchaus erwünscht, gerne über das Fediverse oder Matrix.

Angela Steidele – Aufklärung

Angela Steidele – Aufklärung

Dorothea Bach ist unzufrieden mit der Biografie, die Johann Christoph Gottsched über seine Frau, Luise Gottsched (genannt: Gottschedin), verfasst hat. Also schreibt sie uns hier ihre eigenen Erinnerungen über ihre Freundin auf. Neben anderen, heute weniger bekannten, »gelahrten Frauenzimmern«, erinnert sich Dorothea natürlich auch an bekanntere Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Darunter Buchdrucker wie Breitkopf, Dichter und Denker wie Lessing oder Göthe. Aber natürlich auch Musiker – allen voran Dorotheas Vater, Johann Sebastian Bach – bringt uns »Jungfer Bachin« näher.
Morserino Chatserver in Rust: m32chat

Morserino Chatserver in Rust: m32chat

Wer gerne in die Morsetelegrafie (unter Funkamateuren als „CW“ bekannt) einsteigen möchte, hat es heutzutage nicht leicht. Es gibt nur wenige Kursangebote um das Morsen zu lernen. Aber auch wenn man das Glück hat, einen Kurs zu finden (es gibt auch einige Online-Angebote), muss man doch einige Übungsstunden aufwenden, um die Dits und Dahs zu verstehen und geben zu können. So mancher ist gar auf sich alleine gestellt und kämpft sich mit einem Selbstlernkurs durch, was durchaus auch ein Weg sein kann, aber doch viel Selbstdisziplin bzw.
KOReader Sync Server in Rust

KOReader Sync Server in Rust

Viele Fans des papierlosen Lesens schwören auf ihn: Den KOReader. Dabei handelt es sich um eine Lesesoftware, die u. a. auf vielen eInk- und Android-Geräten lauffähig ist. Neulinge werden von der schieren Funktionsvielfalt beinahe erschlagen. Mit viel Liebe zum Detail lassen sich quasi alle Aspekte des digitalen Lesens nach den eigenen Vorlieben konfigurieren. Durch Plugins wird die Funktionsvielfalt noch erweitert. Beispielhaft sei hier nur eine Einstellung genannt: Der Automatische Wärme- und Nachtmodus.
Test: PocketBook InkPad 4

Test: PocketBook InkPad 4

Nachdem mich beim PocketBook Era das Display doch etwas enttäuscht hatte, war ich auf das InkPad 4 natürlich sehr gespannt. Hat PocketBook hier alles richtig gemacht? Leider konnte mir aufgrund von (Test-)Geräteknappheit zeitnah kein Testgerät zur Verfügung gestellt werden, wie es eigentlich angedacht war. Aus Interesse an dem neuen InkPad habe ich es mir dann kurzentschlossen gekauft. Im PocketBook-Shop gibt es nämlich keine Geräteknappheit. Die Lieferung erfolgte bereits am nächsten Tag.
Backups mit Restic und Raspberry Pi

Backups mit Restic und Raspberry Pi

Leserkommentare zum letzten Artikel (Backups mit Borg und Raspberry Pi) haben mich dazu gebracht, das Setup noch etwas zu verfeinern. Dazu habe ich aus Geschwindigkeitsgründen Borg über Bord geworfen und durch Restic sowie den dazugehörigen REST-Server ersetzt. Außerdem kommt zum automatischen Einhängen der Backup-Festplatte nun systemd anstelle von autofs zum Einsatz. REST-Server (Raspberry Pi) Der REST-Server ist eine schnelle Alternative zu SSH als Übertragungsprotokoll und muss auf dem Raspberry Pi als Serverkomponente von Restic installiert werden.
Backups mit Borg und Raspberry Pi

Backups mit Borg und Raspberry Pi

Backups mit Borg und Raspberry Pi Wer vielleicht eh schon einen Raspberry Pi am heimischen Router hängen hat, kann diesen ganz einfach als Backup-Server verwenden. Damit nicht zu viel Strom verschwendet wird, wird die Backup-HDD einfach bei Bedarf eingeschaltet und vom System automatisch ein- und ausgehängt. Hardware Am Raspberry Pi (in meinem Fall ein Pi 4, aber ein Pi 3 tut es sicherlich auch) ist über USB eine HDD-Dockingstation angeschlossen, die etwas an einen Toaster erinnert.
Herbert Clyde Lewis – Gentleman Overboard

Herbert Clyde Lewis – Gentleman Overboard

„Gentleman Overboard“ ist eine kleine, literarische Perle. Ursprünglich 1937 erschienen, geriet es bald in Vergessenheit. Nach über 70 Jahren wurde es wiederentdeckt und ist jetzt übrigens auch in einer deutschen Übersetzung (erstmals) erschienen. Auf tragikomische Weise schildert Herbert Clyde Lewis das über Bord gehen von Mr. Standish, einem erfolgreichen, jungen Geschäftsmann aus New York. Überrascht und peinlich berührt ob seines Missgeschicks, verpasst der Tollpatsch es, sich bemerkbar zu machen, als es noch eine Chance dafür gab.
Tastaturlayout Neo - Quo vadis?

Tastaturlayout Neo - Quo vadis?

Vorsicht: Das ist ein reiner Meinungsartikel und mag Fehleinschätzungen unterliegen. :) Vor einigen Jahren schon hatte ich mich für das Erlernen eines ergonomischeren Tastaturlayouts als QWERTZ interessiert, das ja bekanntermaßen weniger die Tippergonomie im Blick hatte als vielmehr, dass sich die Typenhebel der Schreibmaschine nicht verklemmen. Dabei stößt man bei der Internetrecherche eigentlich sofort auf das Neo-Projekt. Neo 2 2010 wurde Neo 2, also das was man heute unter dem Neo-Tastaturlayout gemeinhin versteht, veröffentlicht.
Raspberry Pi Pico und C++ – Remote

Raspberry Pi Pico und C++ – Remote

Im Artikel Raspberry Pi Pico und C++ haben wir uns ja bereits angesehen, wie man mit Visual Studio Code auf einem PC mit Arch Linux für den Raspberry Pi Pico programmieren kann: Mit zwei Picos, wobei einer als Programmer/Debugger-Einheit dient. Das funktioniert sehr gut, doch benötigt man eben zwei Picos und hat schon einiges zu verkabeln, bevor man loslegen kann. Nun könnte man auch direkt auf einem Raspberry Pi programmieren, was den Vorteil hätte, dass man die GPIOs des Pis nutzen kann, um die Debug-Schnittstelle des Picos direkt anzusprechen.
Notebook: Suspend-To-RAM anstelle von Suspend-To-Idle

Notebook: Suspend-To-RAM anstelle von Suspend-To-Idle

Als ich kürzlich Arch Linux auf einem Notebook eingerichtet habe, fiel mir schnell auf, dass im Schlafzustand immer noch ziemlich viel Energie verbraucht wird. Es wurde nämlich Suspend-To-Idle (s2idle) für den Schlafzustand verwendet. Das ist jedoch ein reiner Softwaremodus, der ziemlich ineffizient ist. Bei anderen Notebooks bzw. bei anderen Linuxdistributionen mag dies standardmäßig anders sein. /sys/power/mem_sleep gibt hierüber Auskunft: # cat /sys/power/mem_sleep [s2idle] deep Hier werden also zwei Modi angezeigt, wobei der in eckigen Klammern – hier s2idle – zur Anwendung kommt.