Sie sind auf meiner persönlichen Webseite gelandet. Hier werde ich über Themen rund um Linux, Software und Literatur schreiben. Feedback ist durchaus erwünscht, gerne über das Fediverse oder Matrix.

Raspberry Pi Pico und C++

Raspberry Pi Pico und C++

Der Raspberry Pi Pico erfreut sich aus guten Gründen großer Beliebtheit. Dass der Microcontoller derzeit für nur 4 € zu haben und noch dazu gut lieferbar ist, ist nur einer der Gründe. Ich habe auch schon ein kleines Lernprojekt damit verwirklicht. Der Einfachheit halber habe ich die Software dafür in MicroPython geschrieben. Das dürfte auch der Weg sein, den die meisten Raspberry-Anwender beschreiten. Doch es gibt auch ein C/C++ SDK. Und weil ich neugierig bin, habe ich gleich mal eine Entwicklungsumgebung entsprechend – auf dem Desktop PC und unter Arch Linux – aufgesetzt.
Gärbox-Manager

Gärbox-Manager

Im Bereich Software habe ich ein neues Projekt hinzugefügt: Gärbox-Manager. Es handelt sich dabei um ein Soft- und Hardwareprojekt. Das Gerät dient zur Heizungssteuerung einer Gärbox, so dass der Sauerteig ideale Bedingungen zum Reifen hat.
Bücher (für den Privatgebrauch) digitalisieren

Bücher (für den Privatgebrauch) digitalisieren

Motivation Mittlerweile lese ich Belletristik am liebsten nur noch als E-Book. Tatsächlich steht aber immer noch das eine oder andere alte, halb vergilbte Buch im Regal, das noch gelesen werden will (aber keinen wirklichen “Wert” mehr hat). Was liegt also näher, als mit moderner Technik diese Bücher in E-Books zu verwandeln? Im Folgenden möchte ich meine Vorgehensweise dafür beschreiben. Da die Bücher nicht wirklich wertvoll sind, überleben sie die Prozedur allerdings nicht.
Antoine Laurain – Eine verdächtig wahre Geschichte

Antoine Laurain – Eine verdächtig wahre Geschichte

Antoine Laurain, geboren 1972 in Paris, gelang der Durchbruch mit Liebe mit zwei Unbekannten (2014). Er arbeitet(e) als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler. Seine Romane wurden teilweise verfilmt. Eine verdächtig wahre Geschichte lässt tief in das Verlagswesen, hier speziell die »Manuskriptabteilung« blicken, in der unzählige von eingereichten Manuskripten gesichtet und bewertet werden. Zur Benotung dienen Symbole: Es gibt ganz viele Quadrate (abgelehnt!), wenige Halbmonde (nicht uninteressant) und nur ganz vereinzelt Sonnen (veröffentlichen!). Solch eine Sonne entpuppt sich jedoch als Problem.
Tolino Firmware 15.2.6 erschienen [UPDATE]

Tolino Firmware 15.2.6 erschienen [UPDATE]

Wie schon im Ersteindruck zum Vision 6 erwähnt, gibt es doch noch einige gewaltige, meist softwareseitige, Baustellen für Tolino bzw. Kobo. Mit der aktuell veröffentlichten Firmware Version 15.2.6 wurden nun vor allem die Akkuprobleme angegangen. Teils wurde berichtet, dass sich der Reader über Nacht im Standby-Mode vollständig entladen hat. Das konnte ich zwar nicht beobachten, doch konnte ich sehr wohl feststellen, dass sich während des Lesens der Akku ungewöhnlich schnell geleert hat.
Eugene Chirovici – Das Echo der Wahrheit

Eugene Chirovici – Das Echo der Wahrheit

Der renommierte New Yorker Psychiater Dr. James Cobb wird nach einem Vortrag von dem Multimillionär Joshua Fleischer angesprochen. Dieser bittet Cobb dringend um Hilfe, da er nur noch kurze Zeit zu Leben und noch einen letzten Wunsch hat, den nur der Psychiater zu erfüllen vermag. Zögernd willigt er ein, zunächst im Glauben, es handle sich um eine »normale« therapeutische Sitzung oder um eine Art Sterbebegleitung. Im Haus von Fleischer angekommen, stellt sich jedoch heraus, dass es um mehr geht: Der Millionär möchte Licht in eine längst vergangene Begebenheit in Paris bringen.
Fredrik Backman – Stadt der großen Träume

Fredrik Backman – Stadt der großen Träume

Björnstadt, das ist Eishockey. Nur Eishockey. Fredrik Backman nimmt uns mit in eine Kleinstadt im schwedischen Nirgendwo. Wirtschaftlich geht es mit der Stadt abwärts. Der Arbeitsmarkt schrumpft. Aber die Stadt ist eishockeyverrückt, und das ist auch ihre Chance: Gewinnt die Juniorenmannschaft das Finale, wird vielleicht ein Sportzentrum in Björnstadt errichtet. Das könnte Impulse setzen und Jobs schaffen. Doch was, wenn etwas Furchtbares geschieht und der mit Abstand beste Spieler der Mannschaft Schuld auf sich geladen hat?
Tandoor Recipes in Version 1.0.5 erschienen

Tandoor Recipes in Version 1.0.5 erschienen

Wer seiner Zettelwirtschaft in der Küche Herr werden will oder auch im Urlaub bequem auf seine Rezepte zugreifen möchte, der sollte einmal einen Blick auf Tandoor Recipes werfen. Der nützliche, webbasierte Rezeptemanager ist nun in der Version 1.0.5 erschienen. Was ist neu? Die Änderungen zur verherigen Version sind ziemlich umfangreich, insbesondere wenn man das geringe Inkrement der Versionsnummer in Betracht zieht (nämlich nur auf Patchlevel-Ebene: 1.0.4 → 1.0.5). Beim Erstellen eines Rezeptes sticht sofort ins Auge, dass man nun einen Zubereitungsschritt nicht mehr einem Typ fix zuordenen muss.
NFS fürs Heimnetz einrichten

NFS fürs Heimnetz einrichten

Da die Datenübertragungsrate bei Samba doch etwas arg bescheiden ist, habe ich mir einmal NFS als Alternative angesehen. Um ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben, soll NFSv4 in Verbindung mit Kerberos zum Einsatz kommen. Server Als Server steht mein NAS, bestehend aus einem ODROID-HC4 mit Debian Bullseye, zur Verfügung. Hier installieren wir zunächst die Pakete nfs, nfs-kernel-server, nfs-utils sowie krb5-kdc und krb5-admin-server. NFSv4 only Es soll ausschließlich NFSv4 verwendet werden. Dazu passen wir einige Einstellungen in /etc/default/nfs-common an:
Passwortlose Authentifizierung (sudo/gdm)

Passwortlose Authentifizierung (sudo/gdm)

Wer seinen Rechner vor Unbefugten schützen möchte, sollte ein »vernünftiges« Benutzerpasswort wählen. Dieses jedes Mal einzutippen, bei jedem Anmelden und bei jedem sudo-Befehl, ist jedoch kein Spaß und nervt schnell. Anstatt am Passwort zu sparen, kann man sich auch auf andere Weise authentifizieren: Ohne Passwort. Die Rede ist natürlich vom passwortlosen Login per U2F/FIDO2 Stick. Am Beispiel von Arch Linux und einem Nitrokey (z. B. FIDO2 oder Nitrokey 3) möchte ich hier kurz beschreiben, wie man das System so konfiguriert, dass man optional den Stick verwenden kann um sich a) am GNOME Session Manager (gdm) und b) für einen sudo-Befehl zu authentifizieren.